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Christopher Clark, "Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog"

Mis à jour le 3 avril 2015

Un compte rendu d'Eberhard Demm

Es gilt also gegenüber Clark festzuhalten : Es war die deutsche Regierung, die einen lokalen osteuropäischen Konflikt globalisierte, unter dem Druck der Militärs, die nur so ihren von Anfang an aussichtslosen Schlieffenplan ausprobieren konnten.

Eigentlich ist der Titel irreführend ! Von insgesamt 718 Textseiten behandeln nur 233 Seiten, d.h. ein knappes Drittel, den Ausbruch des Weltkriegs, auf den übrigen 475 Seiten werden das Verhältnis zwischen Österreich-Ungarn und Serbien seit 1903 sowie die politische Polarisierung Europas seit 1887 behandelt, das übrige entfällt auf Anmerkungen und Literaturverzeichnis. Man fragt sich allerdings, warum dieses seit Ende des Weltkriegs fast ununterbrochen erörterte Thema schon wieder behandelt werden muss.

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